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DIY Projekt IPfire – 1HE Router

Dez 16, 2020 | Computer | 0 Kommentare

Written by Elluminatus

IPfire Router 1HE

Kurzvorstellung IPfire Router in einem 1HE Gehäuse. Ich habe mich dazu entschieden einen eigenen Router aufzusetzen. Ich kann sicherlich auch meine Fritzbox dazu nehmen. Die Fritzbox benutze ich nur noch als Modem und als DECT Station. Der IPfire ist als „Exposed Host“ durchgeschliffen und fungiert als DNS, DHCP und NAT-Router. Er ersetzt gleichzeitg auch die Funktion eines Pi-Holes (Werbungsfilter) zentral für alle Netzwerke im Haus. Im IPfire Router spricht man von Farben wenn es um unterschiedliche Netzwerke geht. So ist bspw. das WAN rot, das LAN ist grün und das WLAN blau (standardmäßig hat das WLAN keinerlei Zugriff auf das LAN Netzwerk) und Orange steht für die DMZ (demilitarisierte Zone).

Hier sind die Spezifikationen des IPfire Systems, auf Basis eines Intel J1900. Besonderheit sind die vier Netzwerkkarten auf dem Board. Mittlerweile gibt es die Nachfolgemotherboards aber auch schon mit 6 und 8 Lan Anschlüssen. Bezugsquelle ist Aliexpress.

Spezifikationen

 

CPU

Intel® J1900 2,0 GHZ

Speicher

Dual Kanal SO-DDR3 1600/1333, 2 GB (bis zu 8GB)

Display

1 * VGA DB15

LAN

4 * Gigabit (Intel® 82583V Chip)

Lagerung

1 * Standard 3,5 oder 2,5 Zoll SATA HDD Port

 

verbaut: 8 GB SSD

Erweiterungen

1 * Mini PCI-E, unterstützt WIFI/3G Modul

1 * PCI-E 8X

Erweiterte Optische/Elektrisches Interface Modul

COM

1 * RJ-45 CISCO Standard Interface

USB

2 * USB 2,0

Kühlung

1 * CPU Fan 2 * System Fan

Anzeige

1 * PWRLED 1 * HDDLED

Schalter

1 * POWER

Power

AC zu DC_12V Netzteil 5A

Arbeitstemperatur

-10 °C ~ 60 °C

Feuchtigkeit

5% ~ 95% relative Feuchtigkeit, nicht kondensierend

Anti-Vibration

5 ~ 60HZ, 0,1 Bimodale Verschiebung

Dimension

430mm(W)* 250mm(D)* 46,2mm(H) (1U)

Ich habe das Board für den IPfire ohne SSD und lediglich mit 2GB Speicher bestellt. Eine 8GB SSD hatte ich noch und die reicht für den IPfire und meine Belange vollkommen aus. Die ich den Router sehr strikt auch nur für Router Anwendungen nutze und File- oder Mailkomponenten dort bei mir nichts zu suchen haben. Mittlerweile würde ich mir allerdings die 6 Lan Port Version gönnen, da ich für das Gäste WLAN doch gerne ein eigenes Netz hätte, genauso wie für die Relais für die Hausautomation und die MQTT Taster die ich im Haus verbaut habe.

Hier noch einmal ein Bild vom gesamten Gehäuse. Wie Ihr sehen könnt ist sogar noch Platz für eine Festplatte da. Ist aber bei einem Router wie dem IPfire unnötig, da er mit der kleinen 8GB SSD vollkommen ausreichend dimensioniert ist für meine Zwecke.

Wer sich für die Software interessiert, findet unter
https://www.ipfore.org alle notwendigen Informationen. Unter Youtube findet man unter Ipfire Copymaster sehr gute Tutorials auf deutsch die den Umgang mit dem Router erklären.

Fazit

Der IPfire ist ein tolles Projekt um seinen eigenen Router zu betreiben. Es bietet eine absolut gehärtete Linux Distribution mit einer zwar in die Jahre gekommenden Weboberfläche, aber durchaus noch allen Funktionalitäten die es braucht um den Router gut mit der Maus administrieren zu können. Der 1HE Router mit der J1900 CPU von Intel ist auch im Jahr 2020 noch ausreichend dimensioniert um ein Netzwerk mit 200 Clients (ja dies ist mit IOT auch in einem privaten Haushalt locker möglich)bedienen zu können.

IPfire Router 1U

Wer sich für günstige 19 Zoll Technik interessiert und gleichzeitig Spaß am selber bauen hat. der findet mit dem IPfire Router in einem 1HE Rack Gehäuse ein tolles Projekt für das eigene Netzwerk. Bau Dir doch einfach ein eigenes Rack dazu!

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